Vorsitzender


Ralf Keller

Alter: 20
Studiengang: Informatik

Wieso hast du dich entschlossen eine neue LHG zu gründen?
In Zeiten, in denen die individuelle Freiheit von Studenten und Bürgern allgemein immer weiter eingeschränkt werden, wird eine liberale Stimme benötigt. Das ist insbesondere an Unis der Fall. Wenn man sich Umfragen – wie Beispielsweise auf Jodel – ansieht, merkt man, dass Studenten liberale Politik wünschen. Wir wollen genau diesen Studenten die Möglichkeit geben, sich in der Hochschulpolitik zu engagieren und unsere Uni mitzugestalten. Es gibt auch genug Probleme die angegangen werden müssen, vor denen sich andere Hochschulgruppen jedoch verschließen oder sie nicht wichtig finden. Das Paradebeispiel ist die Digitalisierung. Die “Universität der Informationsgesellschaft” sollte Vorreiter in digitalen Lehrmethoden und Services sein. In der Realität hängt die Universität Paderborn im Vergleich mit anderen Unis bezogen auf Digitalisierung weit hinterher. Wir wollen das ändern: Streams von Vorlesungen, Online-Abgabe von Übungen, Online-Wahlen. Es gibt zahlreiche leicht umzusetzende Möglichkeiten das Studium zu verbessern. Jetzt liegt es an uns, diese Chancen zu nutzen.
Was heißt es für dich “liberal” zu sein?
“Liberalismus” ist für mich das Streben nach Freiheit. Jeder sollte frei darüber entscheiden können, wie man das eigene Leben gestaltet. Natürlich sind dem keine Grenzen gesetzt: “Erlaubt ist, was gefällt und keinem anderen schadet” bringt es hier gut auf den Punkt. Auf das Studium bezogen heißt das für mich: Jeder sollte so studieren können wie es individuell am besten ist. Anwesenheitspflicht ist zum Beispiel für mich sehr illiberal. Auch sollten Studierende die Freiheit haben, ihr Studium inhaltlich mehr zu gestalten, zum Beispiel mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Wieso ist für dich die Liberale Hochschulgruppe die richtige Wahl?
Die Liberalen Hochschulgruppen sind für mich die richtige Wahl, weil wir erkannt haben, was in der Hochschulpolitik das Wichtigste ist: der Studierende. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Studierende das möglichst beste Studium in Anspruch nehmen kann, fernab von sinnlosen Vorgaben der Uni. Andere Hochschulgruppen haben aus den Augen verloren, dass sich Hochschulpolitik in erster Linie um Belange der Studierenden drehen sollte und nicht etwa um Themen wie den Syrien-Konflikt. Außerdem verfolgen wir keine Ideologie, sondern versuchen immer die beste Lösung für alle Studierenden zu finden.
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