Barrierefreiheit


Wer ist gemeint?
Mit Barrierefreiheit wird häufig das Ausrichten der Gebäude für die Nutzung mit dem Rollstuhl verbunden. Die Universität Paderborn ist diesbezüglich glücklicherweise bereits gut ausgestattet. Doch für die Barrierefreiheit sind auch noch weitere Personenkreise von Relevanz. Dies können Menschen mit anderen körperlichen Einschränkungen sein, wie beispielsweise Schwerhörigkeit oder Sehbehinderungen. Neben körperlichen Einschränkungen sind jedoch auch immer mehr Studierende von psychischen Einschränkungen, wie zum Beispiel Prüfungsängsten betroffen. Gemeint sind also alle, die Schwierigkeiten im Uni-Alltag haben.
Was möchtet ihr für Menschen mit körperlichen Einschränkungen tun?
Glücklicherweise sind die Hochschulen heutzutage relativ gut aufgestellt, was die Barrierefreiheit für Menschen mit motorischen Einschränkungen angeht. Jedoch gibt es neben motorischen Krankheitsbildern auch weitere körperliche Einschränkungen, wie beispielsweise Seh- und Hörschwächen. Auch diesen Menschen müssen die Hürden genommen werden, ein normales Studium führen zu können.
Was möchtet ihr für Menschen mit psychischen Erkrankungen tun?
Menschen mit psychischen Erkrankungen haben häufig Schwierigkeiten sich Hilfe zu holen. Selbst wenn sie sich bereits Hilfe holen konnten, sind Wartelisten bei psychologischen Anlaufstellen häufig lang. Also sollten wir ihnen eine Möglichkeit bieten, schon in der Hochschule Kontakt mit Fachleuten aufzunehmen, die ihnen entweder helfen die Zeit bis zur psychologischen Behandlung zu überbrücken oder ihnen helfen sich mit ihrem Problem an entsprechende Ärzte zu wenden. Bei psychologischen Erkrankungen ist auch die gesellschaftliche Akzeptanz ein großes Problem. Deshalb ist es uns ein persönliches Anliegen, mit dem Thema offen umzugehen.
Zurück zur Themenübersicht